Brot und Gebäck
Rezept · Brot und Gebäck
Semmelknödel aus altem Gebäck
Der Klassiker der österreichischen Resteküche: aus trockenem Gebäck, Milch und Ei werden Knödel, die zu Saucengerichten, Schwammerlsauce oder als Suppeneinlage passen.
Das Wichtigste zuerst
Verwertet wird: Altbackene Semmeln, Weißbrot, Kipferl – trocken, aber nicht schimmelig. Das ergibt 4 Portionen (8 Knödel) und dauert insgesamt 45 Minuten, davon 20 Minuten Arbeit.
- Ergibt
- 4 Portionen (8 Knödel)
- Arbeitszeit
- 20 Minuten
- Koch- und Wartezeit
- 25 Minuten
- Gesamtzeit
- 45 Minuten
- Restekategorie
- Brot und Gebäck
Zutaten
- 250–300 g altbackene Semmeln oder Weißbrot, in kleine Würfel geschnitten
- 250–300 ml Milch, lauwarm
- 2 Eier
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 1 EL Butter oder Öl
- 2–3 EL Petersilie, gehackt
- Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss
- 1–2 EL Mehl oder Semmelbrösel, nur falls der Teig zu weich ist
Zubereitung
- Gebäckwürfel in eine große Schüssel geben. Lauwarme Milch darübergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Das Gebäck soll weich, aber nicht matschig sein – bei sehr trockenem Brot etwas mehr Milch nehmen.
- Zwiebel in Butter glasig anschwitzen und mit der Petersilie zur Masse geben.
- Eier, Salz, Pfeffer und Muskatnuss untermischen und alles gut durchkneten. Ist der Teig zu weich, löffelweise Mehl oder Semmelbrösel einarbeiten und nochmals 10 Minuten rasten lassen.
- Mit feuchten Händen acht Knödel formen.
- In reichlich Salzwasser knapp unter dem Siedepunkt 15–20 Minuten ziehen lassen. Nicht sprudelnd kochen, sonst zerfallen sie.
Varianten, Aufbewahren und Wiedererwärmen
Varianten
- Speckknödel: 80 g gewürfelten Speck mit der Zwiebel anrösten.
- Käseknödel: 100 g würzigen Hartkäse in die Masse würfeln.
- Aus der Masse lassen sich statt Knödeln auch flache Laibchen formen und in der Pfanne braten.
So hält sich das Ergebnis
Gekochte Knödel rasch abkühlen lassen und im Kühlschrank innerhalb von zwei Tagen aufbrauchen. Zum Essen gründlich durcherhitzen. Roh geformte Knödel lassen sich einfrieren und gefroren ins Wasser geben.
Kühlen, einfrieren, wiedererwärmen
- Abkühlen: Gekochtes rasch abkühlen lassen und erst dann in den Kühlschrank stellen. Die optimale Kühlschranktemperatur liegt zwischen 1 und 5 °C.[1]
- Wiedererwärmen: Reste vor dem Essen gründlich durcherhitzen – die AGES nennt mindestens 65 °C.[1]
- Auftauen: Tiefgekühltes verschlossen und flüssigkeitsdicht im Kühlschrank auftauen lassen.[1]
- Wieder einfrieren: Vollständig Aufgetautes wird nicht ohne Weiteres wieder eingefroren – Keime sterben bei Minusgraden nicht ab und vermehren sich nach dem Auftauen wieder. War etwas nur angetaut, ist das mikrobiologisch unproblematisch, kostet aber Qualität.[1]
Ausführlich steht das unter Ist das noch gut? Der Entscheidungsweg sowie unter Geöffnete Packungen und gekochte Reste.
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Quellen dieser Seite
Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus den folgenden Veröffentlichungen. Jede Hochzahl im Text führt direkt zum passenden Eintrag.
- Sicher kochen: Lebensmittel sicher lagern, zubereiten und aufbewahren. Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). abgerufen am 11.09.2026. Quelle aufrufen
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