Bewusst einkaufen

Der Grundstein gegen Lebensmittelverschwendung wird schon vor dem Einkauf gelegt.

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Einkaufsliste führen

Bevor du einkaufst: Kühlschrank, Vorratsschrank und Tiefkühlfach prüfen. Was ist noch da? Was wird tatsächlich gebraucht? Eine Einkaufsliste verhindert Impulskäufe und Doppelkäufe. Nutze dein Handy oder ein kleines Notizbuch.

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Mahlzeiten vorplanen

Überlege vor dem Einkauf, was du in der nächsten Woche kochen möchtest. Plane 3–4 Abendessen konkret ein, der Rest kann spontan entstehen – aber mit dem, was bereits zuhause ist.

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Portionsgrößen beachten

Kaufe lieber öfter kleinere Mengen frischer Lebensmittel als selten riesige Mengen. Gerade bei frischem Gemüse, Obst und Brot zahlt sich das aus – weniger landet im Müll.

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„Krummes" Gemüse kaufen

Schief gewachsene Karotten, fleckige Äpfel, kleine Erdäpfel – sie schmecken genauso gut wie „perfekte" Ware, kosten oft weniger und retten Lebensmittel vor der Vernichtung.

Richtig lagern – länger frisch

Die richtige Lagerung kann die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich verlängern.

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FIFO im Kühlschrank

First In – First Out: Neue Ware kommt nach hinten, ältere Ware nach vorne. So wird immer das zuerst aufgebraucht, was am längsten gelagert wurde. Regelmäßige Kontrolle verhindert unangenehme Überraschungen.

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Tomaten nicht kühlen

Tomaten verlieren im Kühlschrank Geschmack und Aroma. Lagere sie bei Raumtemperatur. Das gilt auch für Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Bananen und die meisten exotischen Früchte.

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Kräuter wie Blumen lagern

Frische Kräuter wie Petersilie und Basilikum bleiben tagelang frisch, wenn du sie in ein Glas Wasser stellst – wie einen Blumenstrauß. Kühl und hell aufstellen, nicht in der Sonne.

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Einfrieren als Retter

Fast alles lässt sich einfrieren: Brot in Scheiben, Käse gerieben, Fleisch portionsweise, Gemüse blanchiert, Kräuter in Eiswürfelbehältern mit Öl. Einfrieren stoppt den Verderb sofort.

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Reste clever verwerten

Reste sind kein Problem – sie sind die Grundlage für das nächste leckere Gericht.

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Der Restefreitag

Einmal pro Woche – zum Beispiel freitags – wird alles verwertet, was noch im Kühlschrank ist. Nichts kaufen, nur kochen. Das spart Geld und lässt dich kreativ werden.

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Suppenstock aus Resten

Gemüseschalen, Karottengrün, Petersilienstiele, Lauchgrün – all das ergibt einen köstlichen Gemüsefond. Einfrieren und bei Bedarf für Suppen und Saucen verwenden.

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Altes Brot verwerten

Altbackenes Brot wird zu Knödeln, Semmelbröseln, Bruschetta, French Toast oder Panzanella. Getrocknetes Brot in Würfel schneiden und als Croutons für Suppen verwenden.

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Smoothies aus Obst

Überreifes Obst ist perfekt für Smoothies, Marmelade oder Fruchtsaucen. Bananen mit brauner Schale einfrieren und für Bananenbrot oder Smoothies verwenden.

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum richtig einschätzen

Eines der größten Missverständnisse rund um Lebensmittel: Das MHD als absolutes Wegwerfdatum sehen.

Schauen

Ist das Produkt verschimmelt, verfärbt oder hat es eine ungewöhnliche Konsistenz? Dann weg damit. Sieht es normal aus? Weiter zum nächsten Sinnestest.

Riechen

Riecht das Lebensmittel unangenehm, sauer oder ranzig? Dann ist Vorsicht geboten. Ein frischer, normaler Geruch ist ein gutes Zeichen – auch nach dem MHD.

Kosten

Bei unauffälligem Aussehen und Geruch: kleines Stück probieren. Schmeckt es normal? Dann ist das Produkt noch gut. Vertrau deinen Sinnen!

Ausnahme: Verbrauchsdatum

Das Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis") auf Faschiertem, Fisch oder Geflügel ist kein MHD. Hier gilt: Unbedingt einhalten – Sicherheit geht vor.

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Fragen zu Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Fange mit einer Sache an: Schreib vor dem nächsten Einkauf eine Einkaufsliste und schau vorher in den Kühlschrank. Das allein verhindert schon viele unnötige Käufe. Dann Schritt für Schritt weitere Gewohnheiten aufbauen.
Brot in Scheiben einfrieren – direkt aus dem Tiefkühler in den Toaster. Alternativ in einem Brotbehälter aus Ton oder Holz lagern – besser als Plastiktüten. Nie neben dem Herd oder in der Sonne lagern.
Sehr vieles: Brot, Gebäck, Fleisch, Fisch, Gemüse (blanchiert), Obst, Käse (gerieben), Kräuter (in Eiswürfeln mit Öl), Tomatenmark portionsweise, selbst gemachte Saucen, Suppen und Eier (aufgeschlagen, ohne Schale).

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