Das Wichtigste zuerst

Zeichnung: Kleine Restemarmelade, dargestellt in den Farben der Rubrik Rezepte.
Illustration der Redaktion – kein Foto des zubereiteten Gerichts.

Verwertet wird: Gemischtes reifes Obst, auch kleine Mengen verschiedener Sorten. Das ergibt 2–3 Gläser à 200 ml und dauert insgesamt 30 Minuten, davon 15 Minuten Arbeit.

Ergibt
2–3 Gläser à 200 ml
Arbeitszeit
15 Minuten
Koch- und Wartezeit
15 Minuten
Gesamtzeit
30 Minuten
Restekategorie
Obst

Zutaten

  • 500 g gemischtes, einwandfreies Obst, geputzt und klein geschnitten
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Gläser und Deckel heiß auswaschen und trocknen lassen.
  2. Obst mit Gelierzucker und Zitronensaft vermengen und 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Unter Rühren aufkochen und sprudelnd 3–4 Minuten kochen. Gelierprobe: Ein Tropfen auf einem kalten Teller soll fest werden.
  4. Sofort randvoll in die Gläser füllen und verschließen.

Varianten, Aufbewahren und Wiedererwärmen

Varianten

  • Mit Vanille, Zimt, Ingwer oder einem Zweig Rosmarin.
  • Für eine kleinere Menge halbieren – dann verkürzt sich die Kochzeit etwas.

So hält sich das Ergebnis

Kühl und dunkel mehrere Monate haltbar. Geöffnete Gläser in den Kühlschrank. Zeigt sich Schimmel, wird das ganze Glas entsorgt – Abschöpfen genügt nicht.

Kühlen, einfrieren, wiedererwärmen

  • Abkühlen: Gekochtes rasch abkühlen lassen und erst dann in den Kühlschrank stellen. Die optimale Kühlschranktemperatur liegt zwischen 1 und 5 °C.[1]
  • Wiedererwärmen: Reste vor dem Essen gründlich durcherhitzen – die AGES nennt mindestens 65 °C.[1]
  • Auftauen: Tiefgekühltes verschlossen und flüssigkeitsdicht im Kühlschrank auftauen lassen.[1]
  • Wieder einfrieren: Vollständig Aufgetautes wird nicht ohne Weiteres wieder eingefroren – Keime sterben bei Minusgraden nicht ab und vermehren sich nach dem Auftauen wieder. War etwas nur angetaut, ist das mikrobiologisch unproblematisch, kostet aber Qualität.[1]

Ausführlich steht das unter Ist das noch gut? Der Entscheidungsweg sowie unter Geöffnete Packungen und gekochte Reste.

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Kalter Reis vom Vortag gelingt besser als frisch gekochter – die Körner bleiben einzeln.

Quellen dieser Seite

Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus den folgenden Veröffentlichungen. Jede Hochzahl im Text führt direkt zum passenden Eintrag.

  1. Sicher kochen: Lebensmittel sicher lagern, zubereiten und aufbewahren. Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). abgerufen am 11.09.2026. Quelle aufrufen

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